Wildlife und Naturerlebnis

Lesjön Angel- & Outdoor Experience liegt mitten in der weiten Natur Zentralschwedens, in einer herrlichen Stille und unberührten Wildnis. Es ist Teil eines Natura-2000-Schutzgebietes und grenz an ein Urwald-Reservat. 

Einmal einen Elch durch die Wälder streifen sehen. Einmal einen Bären in freier Wildbahn beobachten. Einmal einen Fischadler über sich kreisen haben oder ein Rentier vor dem Ferienhaus beobachten. Alles gar nicht so unwahrscheinlich – sowohl im Camp selber als auch in der Umgebung.

Zusammen mit Ihrem Guide durch das hügelige Terrain und durch die von zahlreichen Bächen durchzogenen Wälder streifen, um auf Fährtensuche zu gehen oder sich mit Bushcraftausflügen der Natur auf ursprüngliche und abenteuerliche Weise nähren – Erfahrungen, die sowohl für groß und klein irgendwo zwischen Nervenkitzel und purem Naturerlebnis liegen. 

Auch hier gilt in allen Fällen unser nachhaltiger und bewusster Ansatz. Bitte bedenken Sie zudem, dass mit der ungezähmten Natur auch ungezähmte Probleme auftreten können. Wasserstände ändern sich und machen manchen Ausflug unmöglich. Bären kommen nicht auf Bestellung. Nur auf die Mücken… auf die können Sie sich verlassen. 

Beobachtungshütten

Das Lesjön Angel- und Outdoor Experience Camp liegt inmitten einer der Regionen mit der höchsten Braunbärendichte der Welt. Da bietet sich besonders im Frühsommer ein Ausflug in eine der zwei Beobachtungshütten an. 

Beobachtungshütte Eins

Beobachtungshütte Eins liegt neben einem kleinen Moor im Urwald-Reservat. Die Hütte ist ein kleiner Holzverschlag mit Fenstern sowie kleinen Öffnungen zum Fotografieren. Es gibt ein paar Stühle und ein paar einfache Betten für müde und erschöpfte Beobachter sowie eine Komposttoilette. 

Beobachtungshütte Zwei

Diese Beobachtungshütte liegt neben einem Moor am Ufer des Rörströmsälven. Der Fluss gehört ebenfalls zu der Geschützen „Natura-2000“ Umgebung. Hütte Zwei ist die etwas größere der beiden Hütten. Ursprünglich war sie eine Waldhütte aus Holz, deren Ausstattung auch heute noch, ähnlich der Hütte Eins, eher zweckdienlich und rustikal ist. 

Die Touren zu den Hütten können separat angefragt und vor Ort gebucht werden. Natürlich entscheidet unser Guide individuell, ob es sinnvoll und sicher ist, Sie in eine der Hütten zu führen. 

Bushcraft und Naturerlebnis

Neben den gezielten Ausflügen in die Beobachtungshütten können Bären, Elche oder Rentiere natürlich jederzeit Ihren Weg kreuzen. Besonders vom Wasser aus sind derartige Begegnungen nicht gerade ungewöhnlich. Den nötigen Respekt sollten Sie allerdings dennoch nicht verlieren. 

Eine weitere besondere Art und Weise sich der Natur zu nähren, sind unsere Bushcraftaktivitäten. Zusammen mit Johann David gehen Sie auf Streifzüge in die Natur, suchen nach Fährten, lernen den einen oder anderen Überlebenstrick und verbringen unvergessliche Stunden.

Je nach Erfahrung können dies tagesfüllende Touren sein als auch Trips mit Übernachtungen. Wie auch bei den Beobachtungshütten entscheiden wir vor Ort, ob es angebracht und sicher für alle Beteiligten ist, einen Trip durchzuführen. 

All die magischen Ausblicke und Naturschauspiele rund um das Lesjön Angel- und Erlebniscamp können Sie in diesem dünn besiedelten Teil ganz ungestört erleben. In Rossön teilen sich gerade mal 1,2 Menschen einen Quadratkilometer – ein Paradies für Naturfreunde, Outdoorfans und all die, die sich nach Stille und Frieden sehnen!

Mehr hierzu erfahren Sie natürlich vor Ort oder auf Anfrage per E-Mail. 

Jahreszeiten

Auch wenn der Fokus der meisten Besucher auf dem Sommer liegt – jede Jahreszeit hat Ihre ganz eigenen Reize. Durch unsere Nähe zu Lappland können wir ganz in der Tradition der Samen acht Jahreszeiten erleben. 

Das Jahr beginnt unter einer strahlend weißen Schneedecke und bei bis zu -25 Grad. 

Der Winter – Dálvvie – ist die Zeit der Ruhe und Langsamkeit. Klirrend kalt, aber voller neuer Erfahrungen und Abenteuer. Nordlichter, Eisangeln oder in Ihrer gemütlichen Hütte bei einem Feuer eine einmalige Ruhe genießen. Die Wintersonnenwende haben wir schon hinter uns gelassen, aber die Sonne zeigt sich auch jetzt nur wenige Stunden pro Tag. Stunden, die Sie in jedem Falle nutzen sollten! Wir empfehlen allerdings gute und winterfeste Kleidung.

Mit dem Frühlingswinter oder Spätwinter – Gijrradálvvie – beginnt der schönste Teil der eisigen Jahreszeit. Die Tage werden langsam wieder länger, die Sonne kräftiger und man kann die Sehnsucht der Natur wiederzuerwachen förmlich spüren. Diese Zeit ist ideal für eine Schlittenhundefahrt oder einen Ausflug mit dem Schneemobil. Auch das Eisangeln wird an vielen Tagen zu einem herrlichen Erlebnis. Entschleunigung pur ist so ein sonniger Tag auf dem Eis. Ein Buch werden Sie kaum brauchen, den jede Minute die Sie nicht draußen verbringen, werden Sie erschöpft aber glücklich schlafen. 

Im Frühling – Gijarra – befreit sich die Natur auf beeindruckende Weise vom Winter. Das Eis auf Seen und Flüssen bricht auf und in atemberaubender Geschwindigkeit kehrt das Leben zurück. Vielleicht sehen Sie ja sogar ein junges Rentier. Was diese Jahreszeit für viele zu einer ganz besonderen macht – es gibt (noch) keine Mücken. 

Der Frühsommer – Gijrragiessie – ist für seine frischen und kräftigen Farben bekannt. Für die Natur eine Zeit, in der die geballte und über den Winter angesammelte Kraft hervorbricht. Die Bären sind bereits aus ihrem Winterschlaf erwacht und haben die im Winter geborenen Jungen hinaus in die Welt gebracht. Alles ist mit voller Kraft mit Wachstum beschäftigt.  Für uns die Zeit des Jahres in der die Hauptsaison im Camp anbricht. 

Der Sommer – Giessie – ist kurz und vollgepackt mit Arbeit und Aktivitäten. In Blau- und Grüntönen leuchten die Wälder, Wiesen und Seen. Farben und Leben überall. Während im Camp die kapitalen Hechte aus dem See gezogen werden und gemeinsam Zeit verbracht wir sind die Samen mit der Vorbereitung ihrer Herden auf den Winter beschäftigt. Die nicht endenden Tage werden von allen vollends ausgenutzt und genossen. Nehmen Sie sich spät am Abend ein paar Minuten, gehen Sie hinunter zum Steg und blicken Sie in die Weißen Nächte.

Im Spätsommer – Tjakttjagiessie – werden die Früchte des Sommers geerntet. Die Jagdzeit beginnt und im Camp wechselt der Fokus vom Angeln auf die Jagd und Streifzüge durch die Wälder, um Beeren und Pilze zu sammeln. Die Tage werden nun merklich kürzer und die Natur beginnt langsam, sich von einem aufregenden Sommer zu verabschieden. 

Im Herbst – Tjakttja – nährt sich Skábma, die Zeit der Dunkelheit und wir bewegen uns unaufhaltsam auf den Winter zu. Tage und Nächte werden merklich kälter, der erste Schnee fällt und im Camp kehrt eine besondere Ruhe ein. 

Der Frühwinter – Tjakttjadálvvie – bringt alles endgültig zur Ruhe. Die Natur hat den Blick von oben freigemacht. Den Blick all derer, die uns verlassen haben: Nordlichter.